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RFID-Karten mit mehreren Logos gestalten

Oktober 02, 2026

RFID-Karten mit mehreren Logos funktionieren, wenn Markenrollen, Leserichtung und Freigaben vor dem Design geklärt sind. Ein Co-Branding sollte zeigen, wer Absender der Aktion ist, ohne Anwendung und Pflichtangaben zu verdrängen. Weil die sichtbare Marke die Herstellerzuordnung beeinflussen kann, gehört die ElektroG-Prüfung in denselben Freigabeprozess wie das Layout.

Zwei neutrale Partnerlogos werden auf Layoutvarianten einer RFID-Blocker-Karte verglichen

Definiere zuerst, warum beide Marken auf der Karte stehen. Möglich sind gemeinsamer Absender, Sponsor und Veranstalter, Verband und Mitgliedsunternehmen oder Werbemittelhändler und Endkunde. Diese Rollen bestimmen Größe, Reihenfolge, Abstand und begleitende Formulierung. Ohne klare Hierarchie wirkt das Motiv wie eine zufällige Logo-Sammlung.

Lege schriftlich fest, welche Marke als Produktmarke verstanden werden soll und welche lediglich die Kampagne begleitet. Das ist nicht nur eine Gestaltungsfrage. Die stiftung ear erklärt für Werbemittel, dass die Herstellerrolle davon abhängen kann, unter welcher Marke das Gerät hergestellt und angeboten wird. Ein kleines Lieferantenlogo, ein Kundenlogo und eine Handelsmarke dürfen deshalb nicht erst nach der Grafikfreigabe rechtlich eingeordnet werden.

Nutze eine einfache Markenmatrix: Logo, Rolle, freigegebene Datei, Mindestgröße, Schutzraum, Farbe und verantwortliche Freigabestelle. Wenn eine Partei ihr Logo nur auf Verpackung oder Kartenhalter sehen möchte, kann die Produktfläche ruhiger bleiben.

Wie bleibt das Co-Branding auf Kartenformat lesbar?

Die Karte hat wenig Fläche. Platziere zwei Logos nicht automatisch gleich groß; orientiere dich an der vereinbarten Absenderlogik. Gib beiden Marken ausreichend Ruhefläche und vermeide Trennlinien, Verläufe oder Hintergründe, die den Kontrast schwächen. Prüfe das Motiv in Originalgröße, nicht nur vergrößert am Monitor.

Reserviere die Rückseite für Anwendung, begrenzte Produktbeschreibung und Kontakt. Ein QR-Code kann zusätzliche Informationen öffnen, darf aber den Grundtext nicht vollständig ersetzen. Die aktuelle MakakaOnTheRun-Druckvorlage nennt für wichtige Elemente einen Satzspiegel von 81,6 × 50 mm und mindestens 300 dpi. Diese Angaben gelten für die konkrete Vorlage und müssen vor Produktion bestätigt werden.

Erstelle mindestens eine helle und eine dunkle Layoutvariante, wenn die Markenfarben stark konkurrieren. Ein neutrales Farbsystem kann beide Logos tragen, ohne eine fremde Identität zu imitieren. Fremde Prüfzeichen und Zertifikatslogos gehören nicht in das Co-Branding, sofern ihre Verwendung nicht ausdrücklich belegt und freigegeben ist.

Wer gibt die finale Karte frei?

Bestimme eine führende Projektstelle, die Rückmeldungen bündelt. Jede Marke gibt ihr eigenes Logo und die gemeinsame Darstellung frei; Produkt- und Pflichtangaben werden separat fachlich geprüft. Eine einzige nummerierte Produktionsdatei verhindert widersprüchliche Freigaben.

Wie werden Herstellerrolle und Nachweise zugeordnet?

Nach § 6 ElektroG muss eine Registrierung vor dem Inverkehrbringen mit zutreffender Marke und Geräteart bestehen. Bei einem Co-Branding ist daher zu dokumentieren, welche Marke für die konkrete Produktkonstellation maßgeblich ist und wie die Registrierungsnummer im Angebot und auf der Rechnung zugeordnet wird.

Die stiftung ear nennt Werbemittellieferanten und OEM-Konstellationen ausdrücklich. Wenn ein Produkt ausschließlich unter der Marke des Kunden hergestellt wird, kann der Kunde Hersteller sein. Bei mehreren sichtbaren Marken ist eine pauschale Aussage erst recht ungeeignet; die Rollen müssen anhand des konkreten Entwurfs und Vertriebswegs geprüft werden.

Archiviere Markenfreigaben, finale Druckdatei, Produktversion, Angebot und die vereinbarten Nachweise gemeinsam. MakakaOnTheRun-spezifische Prüf- und Registrierungsangaben werden vor Veröffentlichung oder Druck mit den Originalunterlagen abgeglichen.

Infografik zeigt fünf Schritte für Co-Branding auf RFID-Blocker-Karten

Häufige Fragen (FAQ)

Können zwei Firmenlogos auf eine RFID-Blocker-Karte?

Ja. Lege zuerst Absenderrolle, Hierarchie, Schutzräume und Freigaben fest, damit die Karte trotz begrenzter Fläche lesbar bleibt.

Müssen beide Logos gleich groß sein?

Nicht zwingend. Die Größe sollte die vereinbarte Markenrolle abbilden und die jeweiligen Gestaltungsrichtlinien einhalten.

Beeinflusst Co-Branding die ElektroG-Herstellerrolle?

Die sichtbaren Marken und der Vertriebsweg können für die Einordnung relevant sein. Prüfe die konkrete Konstellation schriftlich vor Produktion.

Wo stehen Anwendung und Kontakt bei zwei Logos?

Meist bietet die Rückseite den besten Platz. Halte den Text kurz, gut lesbar und klar vom Markenbereich getrennt.

Braucht jede Partnerfirma eine eigene Druckfreigabe?

Jede Marke sollte ihre Darstellung freigeben. Eine zentrale Projektstelle bündelt die Rückmeldungen und erteilt die finale Produktionsfreigabe.

MakakaOnTheRun
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